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Warum viele Zusatzverkäufe nicht am Gast scheitern – sondern an der Fragestellung

  • Autorenbild: Richard
    Richard
  • 16. Jan. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Mai



Viele Restaurants und Hotels glauben, dass Gäste von selbst mehr bestellen, wenn die Qualität stimmt.


Doch in der Praxis entscheidet oft nicht das Produkt über den Zusatzverkauf – sondern die Art der Gesprächsführung.


Ein typisches Beispiel an der Rezeption:


„Möchten Sie heute den Wellnessbereich nutzen?“


Oder im Restaurant:


„Darf es noch etwas zu trinken sein?“


Beide Fragen haben ein gemeinsames Problem:Der Gast kann sie sofort mit „Nein“ beantworten.


Genau dadurch gehen täglich Zusatzverkäufe verloren, ohne dass Mitarbeiter es bewusst bemerken.


Professionelle Gästeführung funktioniert anders.


Erfahrene Servicekräfte und Rezeptionsmitarbeiter geben dem Gast konkrete Auswahlmöglichkeiten:


„Möchten Sie lieber unseren hausgemachten Eistee oder einen frischen Aperol Spritz als Begleitung zum Essen?“


Oder an der Hotelrezeption:


„Möchten Sie lieber unsere Aromaöl-Massage zur Entspannung oder eher die Sportmassage nach einer langen Anreise?“


Plötzlich verändert sich die Denkweise des Gastes.


Er entscheidet nicht mehr darüber, ob er überhaupt etwas möchte – sondern welche der beiden Möglichkeiten besser zu ihm passt.


Genau diese Techniken gehören zur modernen Verkaufspsychologie in Gastronomie und Hotellerie.


Das Ziel dabei ist nicht, Gästen etwas aufzudrängen.Das Ziel ist, Entscheidungen einfacher zu machen, professioneller zu beraten und gleichzeitig den Umsatz pro Gast zu steigern.


Denn Gäste möchten oft geführt werden.Sie möchten Empfehlungen von Menschen, die sich auskennen.


Genau deshalb werden gezielte Mitarbeiterschulungen, Upselling-Techniken und professionelle Gesprächsführung für Restaurants und Hotels immer wichtiger.

 
 
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